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Die gewöhnliche Fichte oder Rottanne (Picea abies) ist von ihrem natürlichen Standort her ein Baum
der mittleren und höheren Bergregionen. Auf den armen Bergböden können die Fichten die spärlich
vorhandenen Nährstoffe und Wasser mit ihren weit- reichenden, flachen Wurzeln gut ausnutzen.
Im Bergmischwald trägt die Fichte somit ihren Teil zur Verhinderung von Erosionen bei.
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Mittlerweile hat bei den Waldbesitzern ein Umdenken begonnen. Nicht zuletzt durch die Windbruchanfälligkeit der Fichten - "Bretterplantagen" werden in den letzten Jahren mehr und mehr Waldparzellen als Mischwald wieder aufgeforstet.
Dagegen pflanzen viele Gartenbesitzer immer noch niedliche kleine Weihnachtsbäume als Hecke oder auch als Einzelbäume
in ihre Hausgärten. Nach zehn bis fünfzehn Jahren ist man dann enttäuscht, wenn der ganze Garten verschattet ist
und im Wurzelraum der Fichte nichts mehr wachsen will. Kein Wunder, ist die Fichte doch von ihrem Ursprung her darauf angewiesen,
alle verfügbaren Nährstoffe und alles Wasser an sich zu ziehen und nichts übrig zu lassen. |
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Für andere, im Garten gern verwendete Nadelgehölze, wie die serbische Fichte (Picea omorika), die Kiefer (Pinus sylvestris), die Weißtanne (Abies alba), die Hemlockstanne (Tsuga canadensis), die Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana), der Lebensbaum (Thuja occidentalis)... |
gilt im Prinzip dasselbe. Zwar laugen sie nicht alle den Boden so stark aus, erschweren anderen Pflanzen aber ebenfalls das Wachstum durch Verschattung und Versauerung. Man sollte sie daher allenfalls einzeln und als kleinbleibende Zuchtformen pflanzen. |
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